Die bariatrische Chirurgie, auch bekannt als Adipositaschirurgie, umfasst verschiedene chirurgische Verfahren, die darauf abzielen, das Körpergewicht von Menschen mit schwerem Übergewicht (Adipositas) zu reduzieren. Diese Eingriffe können das Volumen des Magens verringern oder den Verdauungsweg verkürzen, um die Nahrungsaufnahme und die Kalorienaufnahme zu begrenzen.
Es gibt verschiedene Arten von bariatrischen Eingriffen
Magenbypass: Bei dieser Methode wird ein kleiner Vormagen (Pouch) gebildet, der direkt mit einem Teil des Dünndarms verbunden wird. Dies reduziert die Nahrungsaufnahme und die Kalorienaufnahme erheblich.
Sleeve-Gastrektomie: Hierbei wird ein großer Teil des Magens entfernt, sodass ein schlauchförmiger Magen entsteht. Dies führt zu einem schnelleren Sättigungsgefühl und einer Reduktion des Hungergefühls.
Omega Loop Bypass: Eine Kombination aus Magenverkleinerung und Umgehung eines Teils des Dünndarms, die sowohl die Nahrungsaufnahme als auch die Nährstoffaufnahme beeinflusst.
Der Vorteil der bariatrischen Chirurgie liegt klar in der stetigen
Gewichtsreduktion: Patienten können in der Regel 60-80% ihres Übergewichts innerhalb von 12-18 Monaten verlieren.
Allerdings kommt die OP mit Risiken und nicht selten nehmen Patienten nach 5-10 Jahren wieder an Gewicht zu, oftmals bis zu dem Ausgangsgewicht.
Um die Gewichtsreduktion langfristig zu sichern und auch um die ausreichende Nährstoffversorgung nach der OP zu gewährleisten ist eine Begleitung und individuelle Beratung sehr hilfreich.
Sollten Sie sich für die Bariatrische Operation interessieren oder schon entschieden haben, begleite ich Sie gerne auf den nächsten Schritten.
Meist ensteht Adipositas durch eine erhöhten Nahrungsaufnahme und geringer Bewegung. Oft hat dieses Verhalten Lebensbedingte und/oder emotionale Gründe. Um die Adipositas zu behandeln können wir hier am besten ansetzen und ein anderes Ess- und Bewegungsverhalten anstossen.
Wir alle wissen, um ein bestimmtes Verhalten dauerhaft zu verändern, benötigt es ein gewisses Maß an Selbstmotivation und dann natürlich Durchhaltevermögen.
Menschen sind »Gewohnheitstiere«. Wenn wir etwas verändern wollen, müssen wir es zu einer Gewohnheit machen. Wichtig dabei: welche Vorbereitungen sind hilfreich, was macht mir auch Spaß und ist gut in meinen Alltag integrierbar.
Sind Sie motiviert ihr Verhalten zu ändern? Dann unterstütze ich Sie gerne auf dem Weg zur neuen Gewohnheit!
Essen ist was ganz besonderes. Es nährt, gibt Energie, wärmt und tut gut. Und das auch über den Punkt des Ernährens hinaus.
Zum Beispiel als Trost. Essen macht Spass und wenn ich sonst keine Freude habe - so kann ich mir dennoch was "gönnen". Und wenn mir langweilig ist, essen geht immer. Wenn ich Mist gebaut habe, kann ich immer noch an den Kühlschrank. Und manchmal wenn der Druck von aussen zu gross ist, "hilft" nur noch der Druck von innen...
Essen ist immer Emotional, denn alleine das Gefühl des "satt seins" ist eine Emotion. Nun kann Essen noch soviel mehr Emotionen triggern. Und häufig kompensieren wir Energielosigkeit, Müdigkeit, Langeweile, Ärger, Wut und Frust, etc. mit Essen oder Trinken. Essen macht süchtig.
Und eine Sucht kann man nicht so einfach mit einer Diät weghungern. Wenn du bereit bist, da mal reinzuschauen, begleite ich dich die Sucht zu erkennen und dich davon nicht mehr bestimmen zu lassen.